Navigaziun

Logo da la Confederaziun svizra

Links da siglida

tschernì

Cuntegn

Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Montag, 7. Juli 2014 17:00 Uhr
Nächste Information: Dienstag, 8. Juli 2014 12:00 Uhr

Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Regen 3 westlicher Alpennordhang, zentraler Alpennordhang 07.07.14, 12 Uhr 09.07.14, 12 Uhr
Hochwasser 2 Tessin, Wallis 07.07.14, 18 Uhr 08.07.14, 12 Uhr
Hochwasser 2 westlicher Alpennordhang, zentraler Alpennordhang 07.07.14, 18 Uhr 09.07.14, 18 Uhr

Intensiver Dauerregen, Stufe 3, westlicher und zentraler Alpennordhang. Hochwassergefahr in kleineren und mittleren Gewässern.

Wetter/Niederschläge

Aktuelle Situation

Ein Kaltluftvorstoss über Westeuropa bewirkt in der Schweiz eine Phase unbeständigen Wetters mit länger anhaltendem und gebietsweise ergiebigem Niederschlag.

Prognose

In einer ersten Phase befinden wir uns am Montag 7. Juli noch in feuchtwarmer und sehr labiler Luft. Hier ist in der zweiten Tageshälfte mit lokal heftigen Gewitterregen zu rechnen, die von Hagel und Sturmböen begleitet sein können. Diese können auch Teile der nicht vor intensivem Dauerregen gewarnten Gebiete erfassen, namentlich das Flachland.

Nach Abzug dieser Gewitterherde und kurzer Wetterberuhigung fliesst kältere Luft ein, und die Niederschläge nehmen am Dienstag 8. und Mittwoch 9. Juli einen gleichmässigeren und anhaltenden Charakter an. Im Verlauf des Dienstags intensivieren sie sich wieder und finden ihren Schwerpunkt entlang der westlichen und zentralen Voralpen und Alpen. Am Mittwoch lassen die Niederschläge allmählich nach, dauern mit Unterbrechungen und geringerer Intensität in der zweiten Wochenhälfte an. In den gewarnten Gebieten ist gesamthaft mit Niederschlagsmengen von 80 bis 110 mm zu rechnen.

Mit Einfliessen der Kaltluft sinkt im Verlauf des Dienstags die Schneefallgrenze von 3000 gegen 2000 Meter ab und verharrt in der Folge auf dieser Höhenlage.

 

Fliessgewässer und Seen

Die vorhergesagten Niederschläge können insbesondere in kleinen und mittleren Fliessgewässern der betroffenen Regionen zu kurzfristigen und starken Abflusszunahmen führen. Der kritische Zeitraum dauert von Montag, 18 Uhr bis Mittwoch, 18 Uhr. In grösseren Gewässern werden nach derzeitiger Vorhersage bis Dienstag, 12 Uhr keine Warnschwellen überschritten.

Colonna da context