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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Sonntag, 1. März 2015 18:00 Uhr
Nächste Information: Dienstag, 3. März 2015 12:00 Uhr

Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hochwasser 2 Alpennordhang, Jura, zentrales Mittelland, östliches Mittelland 01.03.15, 18 Uhr 03.03.15, 12 Uhr

Hochwassergefahr für kleine und mittlere Flüsse

In den Regionen Jura, zentrales und östliches Mittelland und Alpenordhang besteht Hochwassergefahr für kleine und mittlere Flüsse. Der kritische Zeitraum dauert von Montag, 06 Uhr bis Dienstag, 00 Uhr.

Wetter

Aktuelle Situation

Ein Tief mit Zentrum über Südskandinavien führt schubweise feuchte und milde Atlantikluft zu den Alpen. In der Nacht auf Montag überquert die nächste Niederschlagszone die Schweiz von Frankreich her. Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Montagnachmittag folgt gegen Abend eine schwachaktive Kaltfront.
 

Prognose

Zwischen Montagmitternacht und -abend fallen zwischen 20 und 30 mm Niederschlag am Alpennordhang. Die Schneefallgrenze liegt dabei auf etwa 1500 Metern. In der Nacht auf Dienstag sind bei der Kaltfrontdurchzug noch zwischen 5 und 10 mm zu erwarten, und die Schneefallgrenze sinkt allmählich bis in die Niederungen.

Fliessgewässer und Seen

Prognose

Die gefallenen und vorhergesagten Niederschläge in Kombination mit der Schneeschmelze können insbesondere in kleinen und mittleren Fliessgewässern der betroffenen Regionen lokal zu kurzfristigen und starken Abflusszunahmen führen. Der kritische Zeitraum dauert von Montag, 06 Uhr bis Dienstag, 00 Uhr. Es ist nicht möglich exakt abzuschätzen, welche Einzugsgebiete am stärksten betroffen sein werden. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Gewässer Emme, Thur, Sihl und Birs bis in den Bereich der Gefahrenstufe 2 ansteigen. Die grösseren Mittellandseen bleiben unterhalb der Gefahrenstufe 2.

Schnee

Aktuelle Situation

Die Schneelagengrenze liegt im Einzugsgebiet der Aare, Reuss, Limmat und des Alpenrheins zwischen 600 und 700 m. Auf der Alpennordseite ist das Schneewasseräquivalent im langjährigen Vergleich nach wie vor leicht unterdurchschnittlich,  dies vor allem wegen geringer Schneemengen in Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 m. Aktuell ist die Schneedecke unterhalb von 1800 m vollständig oder teilweise durchfeuchtet, mit Ausnahme der Region Alpenrhein, wo die Schneedecke oberhalb von 1600 m noch mehrheitlich trocken ist. Die Wetterverhältnisse führen heute verbreitet zu Schneeschmelzmengen im Bereich von 15-20 mm, dies unterhalb von 1300 m auf der gesamten Alpennordseite inklusive Jura.

Prognose

Auch morgen, Montag, sind Schneeschmelzmengen im Bereich von 15-25 mm zu erwarten. Diese fallen vor allem in der ersten Tageshälfte und unterhalb von 1500 m an. Auf Dienstag gehen Lufttemperaturen, Wind, und Niederschlag zurück, so dass dann nur noch geringe Schneeschmelzmengen zu erwarten sind.

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