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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Montag, 10. August 2015 12:00 Uhr
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Aufhebung der Hochwasserwarnung für die Alpennordseite und das Wallis

Die Pegelstände sinken. Somit kann die Hochwasserwarnung für die Rhone sowie für kleine und mittlere Flüsse der betroffenen Gebiete aufgehoben werden.

Wetter

Aktuelle Situation

Ein kleinräumiges Tief mit Zentrum in der Nähe von Toulon steuert feuchte und warme Luft von der Adria zu den Alpen. Heute verlagert das Tief seinen Schwerpunkt über Korsika und morgen über das Tyrrhenisches Meer. Damit lässt die Zufuhr feuchter Luft allmählich nach. Zudem baut sich eine Hochbrücke über den Alpen, die die Luft ab Dienstag abtrocknet.

Prognose

Zunächst in der ganzen Schweiz meist trocken. Im Laufe des Nachmittags in den Bergen Zunahme der Quellbewölkung und anschliessend einige Gewitter in den zentralen und östlichen Alpen und Voralpen. Im Flachland meist trocken. Morgen mit zunehmendem Hocheinfluss meist trocken. Gegen Abend in den östlichen Landesteilen einzelne Regenschauer nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch sonnig und trocken.

Fliessgewässer und Seen

Aktuelle Situation

Die teilweise starken Gewitterregen in Kombination mit einer hohen Schneefallgrenze in der Nacht von Sonntag auf Montag im Oberwallis liessen die Zuflüsse zur Rhone und die Rhone im Oberlauf markant ansteigen. An der Massa bei Blatten sowie an der Vispa in Visp wurde die Gefahrenstufe 3 erreicht. An der Saltina sowie an der Rhone wurde die Gefahrenstufe 2 gemessen. In den übrigen Regionen der Schweiz stiegen die Pegel der kleineren Flüsse ebenfalls an, die Gefahrenstufe 2 wurde aber nicht erreicht. Die Pegel der Seen blieben mehrheitlich stabil.

Prognose

Die Abflüsse in den betroffenen Regionen des Wallis sinken in den nächsten Stunden weiter und erreichen die Gefahrenstufe 2 nicht mehr. Ausnahmen dürften die gletschergeprägten Einzugsgebiete der Massa und Rhone-Gletsch darstellen. Bis am Dienstagvormittag dürften die Pegelstände der Flüsse wiederum mehrheitlich für die Jahreszeit normale Werte aufweisen. Insbesondere an den zentralen und östlichen Voralpen können die vorhergesagten Gewitter am Montagabend nochmals zu kurzfristigen Abflusszunahmen führen. Nach derzeitiger Einschätzung ist ein Erreichen der Gefahrenstufe 2 aber unwahrscheinlich. An den Seen bleiben die Wasserstände in den nächsten Tagen meist stabil. Die bestehenden Warnungen können somit aufgehoben werden.

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