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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Dienstag, 9. Februar 2016 12:00 Uhr
Nächste Information: Mittwoch, 10. Februar 2016 06:00 Uhr

Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Schnee 3 Aigle - Leysin, Bex - Villars, Conthey - Fully, Monthey - Val d'Illiez, Sion - Crans-Montana, Val d'Entremont - Val Ferret, Vallée du Trient, Vouvry 08.02.16, 12 Uhr 10.02.16, 12 Uhr
Wind 3 Alpennordseite 08.02.16, 12 Uhr 10.02.16, 06 Uhr

Starker Sturm Alpennordseite, starker Schneefall im westlichen Wallis

Sturmtief "Susanna" erfasst am Dienstag die Alpennordseite mit seiner Kaltfront. Nach Frontabzug stellt sich am Alpennordhang eine Staulage mit Schneefall ein.

Aktuelle Situation

Nach einem ersten Sturm am Montag, welcher in den Niederungen Böenspitzen von 70 bis 120 km/h, in den Bergen bis 140 km/h brachte, hat sich in der Nacht auf Dienstag eine kurze Phase der Wetterberuhigung eingestellt. Im Zusammenhang mit Sturmtief "Susanna", welches von der Bretagne Richtung Ostsee zieht, kommen im Verlauf des Dienstags erneut Sturmwinde auf. Nach Abzug des Sturmtiefs folgt ein Kaltlufteinbruch, welcher am Alpennordhang bis Mittwochabend markante Neuschneemengen bringt.

Prognose

Im Vorfeld der Kaltfront des Sturmtiefs hat in den Alpen der Föhn erneut aufgefrischt und erreicht am Nachmittag lokal Sturmstärke. Mit Eintreffen der Kaltfront, welche einige kräftige Regen- und Graupelschauer mit sich bringt, frischt in den frühen Abendstunden auf der Alpennordseite der Wind auf und erreicht in den gewarnten Gebieten Böenspitzen von 90 bis 110 km/h. Auf den Jurahöhen und am angrenzenden Jurasüdfuss kommt kurzzeitig stürmischer Joran auf. Der Föhn endet abrupt, die Kaltluft bricht stürmisch in die Alpentäler ein.

Auf der Rückseite der Kaltfront setzt am Alpennordhang eine Phase mit Stauniederschlägen ein, welche bis in die Nacht auf Donnerstag andauert. Die Schneefallgrenze sinkt in der Nacht auf Mittwoch bis in die Niederungen ab. Die westlichen Alpen und Voralpen vom Chablais bis zu den Fribourger und nördlichen Walliser Alpen dürften am meisten betroffen sein, hier werden bis 50 cm Neuschnee erwartet. Am übrigen Alpennordhang vom Berner Oberland bis nach Nordbünden werden 20 bis 40 cm erwartet.

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