Navigaziun

Logo da la Confederaziun svizra

Links da siglida

ausgew�hlt

Cuntegn

Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Montag, 1. Juli 2019 11:00 Uhr
Nächste Information: Montag, 1. Juli 2019 18:00 Uhr


Ende Hitzewelle im Norden am Montagabend, im Süden auch am Dienstag noch heiss. Mässige Hochwassergefahr an Bodensee und Rhone. 

Die Hitzewelle dauert in den Niederungen der Alpennordseite noch bis am Montagabend, im Süden bis am Dienstag an.  Sinkende Wasserstände am Bodensee. Erhöhte Abflüsse in alpinen Gewässern, insbesondere im Wallis.  
Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 4 Basel, Frick-Leibstadt, Rheinfelden, Zentralwallis 25.06.19, 12 Uhr 01.07.19, 18 Uhr
Hitze 4 Mittel- und Südtessin 25.06.19, 12 Uhr 02.07.19, 18 Uhr
Hitze 3 Niederungen der Alpennordseite 24.06.19, 15 Uhr 01.07.19, 18 Uhr
Hochwasser 2 Rhein von Bodensee bis Mündung Thur 12.06.19, 12 Uhr 05.07.19, 12 Uhr
Hochwasser 2 Bodensee 24.06.19, 12 Uhr 05.07.19, 12 Uhr
Hochwasser 2 Rhone 26.06.19, 11 Uhr 03.07.19, 12 Uhr

Wetter  (Stand: 01.07.2019, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Am Sonntag ist auch auf der Alpennordseite wieder schwülheisse Luft eingeflossen. Die Höchsttemperatur betrug 34 bis 37, im Süden rund 33 Grad. Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit erreichte der Hitzeindex verbreitet Werte von 93, in Genf sogar 103.

Prognose

Die Zone schwülheisser Luft wird nun sukzessive nach Süden abgedrängt. In der Nacht auf Dienstag erfasst eine Kaltfront die Alpennordseite, auf ihrer Rückseite fliesst mit aufkommender Bise nachfolgend weniger warme und deutlich trockenere Luft nach.  

In den Niederungen der Alpennordseite steigt die Temperatur heute Nachmittag noch einmal auf schwülheisse 30 Grad. In der Folge bilden sich im weiteren Tagesverlauf und in der Nacht auf Dienstag verbreitet Gewitter, die teilweise heftig ausfallen und eine Abkühlung bewirken. Die Hitzewarnung für Niederungen der Alpennordseite wird am Montagabend aufgehoben.

Die Alpensüdseite verbleibt noch bis am Dienstag in der schwülheissen Luftmasse. Trotz einzelner Gewitter dauert die Hitzewelle somit noch an, die Warnung der Stufe 4 wird folglich bis am Dienstag verlängert. Im Verlauf des Mittwochs ist mit einer Entspannung zu rechnen: Die Temperatur sinkt leicht und die Nachtminima fallen tiefer aus.

Fliessgewässer und Seen  (Stand: 01.07.2019, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Trotz einem leichten Rückgang über das Wochenende befindet sich der Wasserstand des Bodensees immer noch weit über der Schwelle zur Gefahrenstufe 2. Am Obersee liegt der Pegel am Montag 6 cm, am Untersee 5 cm unter der Schwelle zur Gefahrenstufe 3. Beim Ausfluss aus dem Untersee zeigt der Rhein weiterhin einen stark erhöhten Abfluss im Bereich der Gefahrenstufe 2.

Aufgrund der Schnee- und Gletscherschmelze weisen die Flüsse in alpinen Gebieten weiterhin erhöhte Wasserstände und ausgeprägte Tagesgänge auf, insbesondere im Wallis. Der Pegel der Rhone stieg in den letzten Tagen regelmässig bis an die Schwelle zur Gefahrenstufe 2. An der Massa wurde im Tagesverlauf die Gefahrenstufe 2 jeweils erreicht.

Prognose

Die Pegelstände am Bodensee werden in den nächsten Tagen wegen der immer noch intensiven Schmelze nur langsam sinken. Die Pegel des Ober- und des Untersees werden deshalb weiter mit Gefahrenstufe 2 bewarnt. Auch der Ausfluss aus dem Bodensee wird in den nächsten Tagen im Bereich der Gefahrenstufe 2 verbleiben.

Die immer noch hohen Temperaturen werden weiter für eine starke Schnee- und Gletscherschmelze in den hochalpinen Regionen sorgen. Auch Gewitter können zu kurzzeitigen Pegelanstiegen in den betroffenen Regionen führen. Die Pegel an der Rhone sowie auch an kleineren Flüssen im Wallis können somit die Gefahrenstufe 2 im Tagesverlauf weiterhin erreichen.

 

 

 

Colonna da context