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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Montag, 10. Februar 2020 11:15 Uhr
Nächste Information: Dienstag, 11. Februar 2020 11:00 Uhr


Starker Sturm Alpennordseite und Alpen 

Bis Dienstagmittag wird auf der Alpennordseite und in den Alpen ein starker Sturm mit Windspitzen von 100-120 km/h beziehungsweise in Berglagen von 150-180 km/h erwartet. 
Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Wind 4 Jura, Nordwestschweiz 09.02.20, 18 Uhr 11.02.20, 12 Uhr
Wind 4 Berner Oberland, zentraler Alpennordhang, zentrales Mittelland, östlicher Alpennordhang, östliches Mittelland 10.02.20, 00 Uhr 11.02.20, 12 Uhr
Wind 3 Genferseeregion 09.02.20, 21 Uhr 12.02.20, 00 Uhr
Wind 3 Alpen, westlicher Alpennordhang 10.02.20, 00 Uhr 12.02.20, 00 Uhr

Wetter  (Stand: 10.02.2020, 11:15 Uhr)

Aktuelle Situation

Eine dem Orkantief «Sabine» (Ciara) zugehörige Kaltfront überquerte am Montagvormittag die Alpennordseite von West nach Ost. Dabei sind im Flachland Böenspitzen von 85 bis 120 km/h, in leicht erhöhten Lagen von 110 bis vereinzelt knapp 150 km/h aufgetreten. Auf den Berggipfeln liegen die Böenspitzen bei 120 bis rund 150 km/h. Am Montagnachmittag lässt der Wind vorübergehend etwas nach. Mit einem Randtief, das in der Nacht auf Dienstag von der Nordsee über Deutschland nach Polen zieht, wird auf der Alpennordseite nochmals stürmischer bis teils orkanartiger Westwind erwartet.

Prognose

Am Montagnachmittag werden in den Niederungen der Alpennordseite Böenspitzen von 50 bis 80 km/h, in erhöhten und exponierten Lagen von 70 bis 90 km/h erwartet. Im Laufe des Abends und in der Nacht auf Dienstag nimmt der Westwind nochmals markant zu. Dabei treten Sturmböen von 100 bis 120 km/h auf, in erhöhten und exponierten Lagen sind zum Teil Orkanböen bis rund 130 km/h möglich. Auf den Berggipfeln liegen die Böenspitzen zwischen 120 und 180 km/h. Die stärkste Phase wird zwischen spätem Montagabend und frühem Dienstagmorgen erwartet.

Im Laufe des Dienstagvormittags lässt der Wind in den Niederungen der Alpennordseite nach. Auf den Voralpen- und Alpengipfeln muss jedoch weiterhin mit stürmischem West- bis Nordwestwind mit Böenspitzen von 120 bis 140 km/h gerechnet werden. In der Nacht auf Mittwoch lässt der Wind auch auf den Berggipfeln weiter nach.

In die Westströmung eingelagert gelangt zudem schubweise feuchte Luft zur Schweiz. Dem Alpennordhang entlang sind bis Mittwochmorgen oberhalb von rund 1600 Metern rund 35 bis lokal 70 cm zu erwarten. Im Unterwallis kommen bis Dienstagnachmittag oberhalb von rund 1800 Metern 40 bis 70 cm Neuschnee zustande.

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