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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Schnee 3 Chablais, Unterwallis 10.02.26, 08 Uhr 13.02.26, 12 Uhr
Regen 3 Saint-Cergue, Vallée de Joux 10.02.26, 08 Uhr 13.02.26, 12 Uhr

Wetter (Stand: 11.02.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Eine starke Westströmung führt mehrere Störungen vom Atlantik her über die Schweiz hinweg. Am stärksten betroffen sind der Jura und der Westen des Alpenbogens.

 

Rückblick

Zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen wurden im Jura zwischen 20 und 40 mm Niederschlag gemessen. Die Schneefallgrenze lag meist bei 1500 m, in der Nacht stieg sie vorübergehend auf 1800 m. 

Im Unterwallis wurden oberhalb von 1000 m zwischen 30 und 60 mm Niederschlag gemessen. Die Schneefallgrenze lag am Dienstag um 1000 m und sank auf Mittwoch auf rund 700 m. Oberhalb von 1800 m führte dies zu etwa 40 bis 60 cm, auf 1500 m um 20 cm Neuschnee.

Die Niederschläge waren im Muvran-Massiv bislang schwächer. Im Zentralwallis lag die Schneefallgrenze zunächst ebenfalls bei 1000 m, auf Mittwoch sank sie bis in tiefe Lagen. Nördlich der Rhone fielen oberhalb von 1500 m 20 bis 40 cm, südlich der Rhone 10 bis 20 cm Neuschnee.

Im westlichen Mittelland und im Rhonetal wurden zwischen 20 und 35 mm Regen gemessen.

Wahrscheinlichste Entwicklung

Zwischen Mittwochmorgen und Freitagmorgen werden im Waadtländer Jura nochmals 60 bis 100 mm Niederschlag erwartet. Im Chablais und im Unterwallis fallen oberhalb von 1800 m 50 bis 80 cm Neuschnee, in höheren Lagen lokal bis 100 cm. Zwischen 1200 und 1800 m werden 30 bis 60 cm Neuschnee erwartet. Für diese Regionen gelten Warnungen der Stufe 3 für Regen (Waadtländer Jura) bzw. Schnee (Chablais).

Am Mittwoch liegt die Schneefallgrenze im Jura zwischen 1200 und 1500 m,  im Wallis steigt sie allmählich auf 1000 bis 1200 m. Am Donnerstag dürfte die Schneefallgrenze in allen Regionen zwischen 1000 und 1200 m liegen.

Zu beachten ist, dass für die angrenzenden Regionen – der übrige Jura, ein Streifen vom Genferseebecken bis zum Berner Oberland sowie die Gebiete des Chablais unterhalb von 1800 m – Regenwarnung der Stufe 2 gilt. Für Zentralwallis, die Berner Alpen und die Alpennordseite der Zentralalpen besteht eine Warnung vor starken Schneefällen der Stufe 2.

Die Niederschlagsintensität dürfte am Mittwoch vorübergehend nachlassen, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag jedoch wieder zunehmen und am Donnerstag einen neuen Höhepunkt erreichen.

Der Südwest- bis Westwind ist zeitweise stark, insbesondere im Jura, im Chablais, in den Waadtländer und Freiburger Voralpen sowie auf der Alpennordseite. Für diese Regionen gilt eine Windwarnung der Stufe 2. Der Wind kann Schneeverwehungen verursachen, wodurch lokal deutlich höhere Schneemengen auftreten können.

Unsicherheiten

Oberhalb von 2000 m können die Gesamtschneemengen aufgrund von Schneeverfrachtungen durch Wind noch höher ausfallen. Da die Schneegrenze stark schwankt, sind die Schneemengen unterhalb von 1800 m schwer abzuschätzen. Sie können regional sehr unterschiedlich ausfallen, insbesondere in windgeschützten Tälern kann die Schneefallgrenze tiefer liegen. Zudem können in gewissen Regionen zunächst beachtliche Neuschneemengen fallen, bevor sie durch Regen wieder reduziert werden.