Am Mittwoch zieht ein Tief in der Höhe ostwärts über die Alpen
hinweg. Westwinde führen bis am Abend feuchte und labile Luft in
unser Land. In den Folgetagen wird sich ein kräftiges
Hochdruckgebiet vom Atlantik bis nach Europa ausdehnen und erneut
für stabile und heisse Tage sorgen.
Seit Beginn der Hitzwelle wurden in der Niederungen der
Alpensüdseite Höchstwerte zwischen 33 und 35 Grad gemessen.
Die Tiefsttemperaturen der letzten Tage sind aufgrund von Schauern
und Gewittern auf Werte zwischen 17 und 21 Grad gesunken. Die
relative Luftfeuchtigkeit lag zwischen etwa 35 und 55 %.
Am Mittwoch sorgt eine Störungszone je nach konvektiver Aktivität
für eine Abkühlung, womit die Schwellwerte einer Hitzewarnung
vorübergehend nur noch stellenweise erreicht werden.
Anschliessend sorgt stabiles Hochdruckwetter im Alpenraum erneut für
ansteigende Temperaturen auf der Alpensüdseite. Die Warnschwellen
werden im Mittel- und Südtessin sowie im südlichen Misox unterhalb
von 600 Metern erneut überschritten.
In den kommenden Tagen werden Höchsttemperaturen zwischen 31 und 33
Grad sowie Tiefsttemperaturen zwischen 18 und 22 Grad erwartet. In
städtischen Gebieten werden die nächtlichen Temperaturen infolge der
langsameren und weniger ausgeprägten Wärmeabstrahlung um einige
Grade höher sein.
Die relative Luftfeuchtigkeit wird tagsüber zwischen 30 und 45 %
liegen.
Mit Zufuhr von trockenerer Luft könnten die Tiefsttemperaturen
insbesondere in den Niederungen vorübergehend tiefer liegen. Damit
würden die Schwellwerte einer Hitzewarnung möglicherweise nicht
erreicht. Das Ende der Hitzewelle südlich der Alpen ist zudem noch
ungewiss.