Das beständige Hochdruckgebiet über Südwesteuropa wird sich in den
nächsten Tagen allmählich zu den Alpen ausdehnen und für eine Phase
mit sonnigem und heissem Wetter sorgen.
Bereits ab Samstag erreichten die Höchstwerte auf der Alpensüdseite
32 bis 33 Grad, in den Tälern des Mittel- und Nordtessins mit
Nordwindunterstützung lokal bis 35 Grad.
Auf der Alpensüdseite werden die Temperaturen auch in den kommenden
Tagen über dem Schwellenwert für eine Hitzewarnung liegen, wobei die
höchsten Werte in leicht erhöhten Lagen sowie in städtischen
Gebieten zu verzeichnen sein werden. Die Höchsttemperaturen liegen
zwischen 31 und 34 Grad, mit lokal höheren Maxima in den Tälern des
Mittel- und Nordtessins aufgrund der bis Mittwoch anhaltenden
Föhnlage. Die relative Luftfeuchtigkeit wird in den heissesten
Stunden zwischen 30 und 45 % liegen. Die Tiefsttemperaturen liegen
zwischen 18 Grad in den Niederungen und 23 Grad in leicht erhöhten
Lagen.
Nördlich der Alpen, von Genf über die Drei-Seen-Region bis in die
Nordwestschweiz, wird der Schwellenwert für eine Hitzewarnung ab
Dienstag, in den übrigen Niederungen der Alpennordseite
voraussichtlich ab Donnerstag überschritten. Die Höchsttemperaturen
liegen zwischen 31 und 35 Grad, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit
von 20 bis 40 % in den heissesten Stunden. Die Tiefsttemperaturen
schwanken zwischen 15 und 21 Grad.
In städtischen Gebieten werden die nächtlichen Temperaturen infolge
der langsameren und weniger ausgeprägten Wärmeabstrahlung um einige
Grade höher sein.
Auf der Alpensüdseite werden zwischen Mittwoch und Donnerstag die
Schwellenwerte für die Hitzewelle deutlicher und flächendeckender
erreicht.
Zwischen Freitag und Sonntag könnten mögliche Gewitter die
Hitzewelle leicht abschwächen, allerdings nur vorübergehend. Dieses
Szenario muss sich noch bestätigen.
Das Ende dieser Hitzewelle ist noch unsicher. Die Warnungen gelten
bis mindestens am Montag, den 13. Juli.