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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 3 Basso Moesano, Mittel- und Südtessin 05.07.26, 12 Uhr 13.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Nordwestschweiz, westliches Mittelland 07.07.26, 12 Uhr 13.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Chablais, Wallis 08.07.26, 12 Uhr 13.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Schaffhausen, zentrales Mittelland 10.07.26, 12 Uhr 13.07.26, 20 Uhr

Wetter (Stand: 09.07.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet zwischen dem nahen Atlantik und West- bzw. Mitteleuropa sorgt in weiten Teilen der Schweiz für eine Phase mit stabilem und heissem Wetter. Diese Situation wird noch mehrere Tag andauern.

Rückblick

Auf der Alpensüdseite erreichten die Höchsttemperaturen bereits in den vergangenen Tagen verbreitet 33 bis 34 Grad. Am Mittwoch wurden an mehreren Orten aufgrund des Nordwinds 37 Grad überschritten. Die Tiefsttemperaturen lagen zwischen 16 und 23 Grad.

Auf der Alpennordseite wurde am Dienstag die Warnschwelle in der Region Genf und im Drei-Seen-Land stellenweise erreicht. Am Mittwoch wurden die Schwellenwerte in den Niederungen der Westschweiz verbreitet erreicht. Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 33 und knapp 36 Grad und die Tiefsttemperaturen zwischen 20 und 22 Grad (in Seenähe) bzw. unter 20 Grad (übrige Regionen).

Wahrscheinlichste Entwicklung

Der Alpenraum verbleibt auch in den kommenden Tagen im Einflussbereich des Hochdruckgebiets. Zwischen Freitag und Samstag sorgt jedoch eine leichte Anfeuchtung der Luftmasse für eine Zunahme der Gewitteraktivität, insbesondere auf der Alpensüdseite und in den Alpen. Ab Sonntag strömt wieder trockenere und stabilere Luft ein.

Südlich der Alpen werden die Temperaturen weiterhin verbreitet die Schwellenwerte für eine Hitzewelle überschreiten, wobei die höchsten Werte in leicht erhöhten Lagen und Stadtgebieten erwartet werden. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 31 und 34 Grad.

Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 Grad in den Ebenen und 23 Grad in leicht erhöhten Lagen. Während den heissesten Stunden bewegt sich die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 25 % und 45 %.

Nördlich der Alpen werden die Schwellenwerte für eine Hitzewelle in einem Gebiet, das vom Genfersee über das Seeland bis in die Nordwestschweiz reicht, sowie in tieferen Lagen des Chablais und des Wallis überschritten. Ab Freitag wird dies auch für die Gebiete am Jurasüdfuss zwischen Biel und dem Wasserschloss sowie in der Region Schaffhausen der Fall sein. 

Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 31 und 35 Grad, bei einer Luftfeuchtigkeit von 20 bis 40 % während der heissesten Tageszeit. Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen 15 und 21 Grad. 

In den übrigen tiefgelegenen Gebieten der Deutschschweiz wird die Schwelle für eine Hitzewarnung voraussichtlich nur lokal erreicht.

In städtischen Gebieten werden die Tiefsttemperaturen in der ganzen Schweiz um einige Grad höher liegen, da die nächtliche Abkühlung im Vergleich zum Umland langsamer und weniger ausgeprägt verläuft.

 

 


 

Unsicherheiten

Zwischen Freitag und Sonntag können mögliche Gewitter die Hitzewelle etwas abschwächen. Es lässt sich derzeit jedoch nur schwer abschätzen, wie grossflächig die Gewitter ausfallen oder in welchem ​​Masse sie die Niederungen betreffen.

Wann genau die Hitzewelle zu Ende geht, ist noch unsicher. Die Warnungen gelten vorerst bis Montag, den 13. Juli. Eine Verlängerung oder Ausweitung auf weitere Regionen liegt jedoch im Bereich des Möglichen.