Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet mit Kern über dem nahen Atlantik
verstärkt seinen Einfluss auf unser Wetter in den nächsten Tagen und
bringt weiterhin heisses Wetter.
Am Freitag erreichten die Temperaturen in den Niederungen der ganzen
Schweiz 32 bis 35 Grad. In den Alpen und in der Westschweiz
entwickelten sich in der Nacht auch ein paar Gewitter. Die
Tiefsttemperaturen in der Nacht lagen zwischen 15 und 21 Grad.
Der Alpenraum verbleibt auch in den kommenden Tagen im
Einflussbereich des Hochdruckgebiets. Im Süden und Westen des Landes
liegt am Samstag noch feuchtere Luft und die Gewitterneigung ist
erhöht. Ab Sonntag strömt auch hier wieder trockenere und zunehmend
heissere Luft ein.
In der Westschweiz, auf der Alpensüdseite und am Nordrand der
Schweiz dauert die Hitzewelle an. Im Deutschschweizer Mittelland und
den Voralpen entlang werden die Schwellwerte für eine Hitzewelle
voraussichtlich erst ab Montag wieder verbreitet
überschritten.
Die Tiefstwerte der Temperatur liegen südlich der Alpen zwischen 18
und 23 Grad, im Norden zunächst noch zwischen 14 und 20, ab Dienstag
dann zwischen 18 und 21 Grad. Die Höchsttemperaturen liegen auf der
Alpensüdseite zwischen 31 und 34 Grad. Auf der Alpennordseite werden
31 bis 35 Grad, zu Beginn der kommenden Woche lokal 37 oder 38 Grad
erwartet. Während den heissesten Stunden bewegt sich die relative
Luftfeuchtigkeit zwischen 25 % und 50%.
In städtischen Gebieten werden die Tiefsttemperaturen um einige Grad
höher liegen, da die nächtliche Abkühlung im Vergleich zum Umland
langsamer und weniger ausgeprägt verläuft.
Zu Wochenbeginn ist eine Hochstufung auf Warnstufe 4 für einige
Regionen nicht ausgeschlossen.
Wann genau die Hitzewelle zu Ende geht, ist noch sehr unsicher. Die
Warnungen gelten nördlich der Alpen vorerst bis Donnerstag, 16. Juli
bzw. südlich der Alpen bis Freitag, 17. Juli 2026. Eine Verlängerung
liegt jedoch im Bereich des Möglichen.