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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 3 Basso Moesano, Mittel- und Südtessin 05.07.26, 12 Uhr 17.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Nordwestschweiz, westliches Mittelland 07.07.26, 12 Uhr 16.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Chablais, Wallis 08.07.26, 12 Uhr 16.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Schaffhausen, zentrales Mittelland 10.07.26, 12 Uhr 16.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Freiburg, Jura 10.07.26, 12 Uhr 16.07.26, 20 Uhr
Hitze 3 Voralpen, östliches Mittelland 13.07.26, 12 Uhr 16.07.26, 20 Uhr

Wetter (Stand: 11.07.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet mit Kern über dem nahen Atlantik verstärkt seinen Einfluss auf unser Wetter in den nächsten Tagen und bringt weiterhin heisses Wetter. 

Rückblick

Am Freitag erreichten die Temperaturen in den Niederungen der ganzen Schweiz 32 bis 35 Grad. In den Alpen und in der Westschweiz entwickelten sich in der Nacht auch ein paar Gewitter. Die Tiefsttemperaturen in der Nacht lagen zwischen 15 und 21 Grad. 

Wahrscheinlichste Entwicklung

Der Alpenraum verbleibt auch in den kommenden Tagen im Einflussbereich des Hochdruckgebiets. Im Süden und Westen des Landes liegt am Samstag noch feuchtere Luft und die Gewitterneigung ist erhöht. Ab Sonntag strömt auch hier wieder trockenere und zunehmend heissere Luft ein.

In der Westschweiz, auf der Alpensüdseite und am Nordrand der Schweiz dauert die Hitzewelle an. Im Deutschschweizer Mittelland und den Voralpen entlang werden die Schwellwerte für eine Hitzewelle voraussichtlich erst ab Montag wieder verbreitet überschritten. 

Die Tiefstwerte der Temperatur liegen südlich der Alpen zwischen 18 und 23 Grad, im Norden zunächst noch zwischen 14 und 20, ab Dienstag dann zwischen 18 und 21 Grad. Die Höchsttemperaturen liegen auf der Alpensüdseite zwischen 31 und 34 Grad. Auf der Alpennordseite werden 31 bis 35 Grad, zu Beginn der kommenden Woche lokal 37 oder 38 Grad erwartet. Während den heissesten Stunden bewegt sich die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 25 % und 50%.

In städtischen Gebieten werden die Tiefsttemperaturen um einige Grad höher liegen, da die nächtliche Abkühlung im Vergleich zum Umland langsamer und weniger ausgeprägt verläuft.

 

 

Unsicherheiten

Zu Wochenbeginn ist eine Hochstufung auf Warnstufe 4 für einige Regionen nicht ausgeschlossen. 

Wann genau die Hitzewelle zu Ende geht, ist noch sehr unsicher. Die Warnungen gelten nördlich der Alpen vorerst bis Donnerstag, 16. Juli bzw. südlich der Alpen bis Freitag, 17. Juli 2026. Eine Verlängerung liegt jedoch im Bereich des Möglichen.