Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet erstreckt sich vom nahen Atlantik
bis nach Mitteleuropa und wird auch in den nächsten Tagen für
heisses bis sehr heisses Wetter in der Schweiz sorgen.
In den letzten Tagen erreichten die Temperaturen in den Niederungen
der ganzen Schweiz 32 bis 35 Grad. In den Alpen und in der
Westschweiz entwickelten sich am Freitag und am Samstag ein paar
Gewitter. Die Tiefsttemperaturen in der Nacht lagen zwischen 15 und
22 Grad.
Der Alpenraum verbleibt auch in den kommenden Tagen im
Einflussbereich des Hochdruckgebiets. Im Laufe der Woche fliesst mit
einer westlichen Strömung deutlich feuchtere und instabiler
geschichtete Luft zum Alpenraum, was zu einer erhöhten
Gewitterneigung führt.
In der Westschweiz, im Wallis, auf der Alpensüdseite und in der
Nordwestschweiz dauert die Hitzewelle an. Im Deutschschweizer
Mittelland und den Voralpen entlang werden die Schwellwerte für eine
Hitzewelle voraussichtlich erst ab Montag wieder verbreitet
überschritten.
Die Temperaturminima liegen zwischen 17 und 23 Grad. Die
Höchsttemperaturen liegen zwischen 31 und 35 Grad, am Dienstag im
Raum Genf lokal bis 38 Grad. Während den heissesten Stunden bewegt
sich die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 35 % und 50% im Süden,
im Norden zwischen 20 und 40%.
In städtischen Gebieten werden die Tiefsttemperaturen um einige Grad
höher liegen, da die nächtliche Abkühlung im Vergleich zum Umland
langsamer und weniger ausgeprägt verläuft.
Zu Wochenbeginn ist eine Hochstufung auf Warnstufe 4 für einige
Regionen nicht ausgeschlossen. Dies ist unter anderem abhängig vom
Ausmass der Gewitteraktivität, was noch unsicher ist.
Wann genau die Hitzewelle zu Ende geht, ist noch sehr unsicher. Die
Warnungen gelten nördlich der Alpen vorerst bis Donnerstag, 16. Juli
bzw. südlich der Alpen bis Freitag, 17. Juli 2026. Eine Verlängerung
ist nicht ausgeschlossen.