Der Alpenraum befindet sich in den nächsten Tagen am nördlichen Rand
eines ausgedehnten Hochdruckgebiets über dem Mittelmeerraum. Die
heisse und überwiegend stabil geschichtete Luftmasse hat einen
subtropischen Ursprung.
In der aktuellen Situation nicht relevant.
In den Niederungen der Nordwestschweiz liegen die Höchsttemperaturen
zwischen 32 und 38 Grad, während in den übrigen Regionen der
Deutschschweiz Höchstwerte zwischen 31 und 36 Grad erwartet werden.
In der Westschweiz steigen die Höchstwerte auf 33 bis 35 Grad, in
der westlichen Genferseeregion und im Rhonetal teilweise bis 38
Grad. Südlich der Alpen ist mit Höchsttemperaturen von 33 bis 36
Grad zu rechnen.
Die Tiefsttemperaturen liegen in den Niederungen der Schweiz
zwischen 18 und 23 Grad, wobei die höchsten Werte in der
Nordwestschweiz, der Genferseeregion und in der Drei-Seen-Region
erwartet werden. In leicht erhöhten Lagen auf der Alpensüdseite
liegen die Tiefsttemperaturen bei 23 bis 24 Grad.
Die Luftfeuchtigkeit beträgt tagsüber jeweils 30 bis 45%.
In den städtischen Gebieten liegen die Tiefsttemperaturen in der
Nacht um einige Grad höher als die oben genannten Werte, da die
nächtliche Abkühlung dort langsamer und weniger ausgeprägt verläuft
als in den umliegenden Regionen.
Am Freitag und Samstag wird eine vorübergehend erhöhte
Gewitteraktivität erwartet, vor allem in den Voralpen und Alpen.
Dies könnte regional zu einer kurzzeitigen Abschwächung der
Hitzewelle führen.
Auch die darauffolgende Temperaturentwicklung ist noch unsicher, vor
allem nördlich der Alpen; es ist möglich, dass in der
Nordwestschweiz die Schwellenwerte der Stufe 4 ab Samstag nicht mehr
erreicht werden. Folglich ist auch das Ende der Hitzewelle noch
ungewiss, insbesondere auf der Alpennordseite.