Die Schweiz liegt am südlichen Rand eines Hochdruckgebiets, dessen
Zentrum über dem Ärmelkanal liegt. Auf der Alpensüdseite liegt eine
heisse und mässig instabil geschichtete Luftmasse.
Nach dem Durchzug einer schwachen Störung zwischen Sonntag und
Montag wird die gesamte kommende Woche wieder von stabileren
Wetterbedingungen geprägt sein.
In den Niederungen auf der Alpensüdseite lagen die
Höchsttemperaturen am Donnerstag, den 6. August, vielerorts über 35
Grad, wobei in Biasca ein Höchstwert von 38.1 Grad gemessen wurde.
Auch die Tiefsttemperaturen waren mit Werten zwischen 18 und 24 Grad
sehr hoch.
Trotz der lokalen Gewitter am Vormittag werden die
Höchsttemperaturen auch heute Freitag, den 7. August, verbreitetet
33 Grad erreichen, in den Talsohlen des Nordtessins sind die
Höchstwerte teilweise noch etwas höher.
Der Zufluss etwas kühlerer Luft aus Südosten am Wochenende sowie
einer instabilere Luftmasse am Sonntag und Montag werden einen
vorübergehenden Temperaturrückgang bewirken, wobei die Temperaturen
dennoch 31 bis 32 Grad erreichen werden. Aus diesem Grund wird die
Warnstufe ab Samstag von der Stufe 4 auf die Stufe 3 herabgesetzt.
Während der heissesten Stunden wird die relative Luftfeuchtigkeit
zwischen 30 und 45 % liegen.
Die Tiefsttemperaturen bleiben weiterhin hoch und liegen zwischen 19
Grad in den Niederungen und 23 Grad in leicht erhöhten Lagen. Die
Tiefsttemperaturen in den städtischen Gebieten liegen um einige Grad
höher als die oben genannten Werte, da die nächtliche Abkühlung dort
langsamer und weniger ausgeprägt verläuft als in den umliegenden
Regionen.
Aufgrund der anhaltend heissen und trockenen Witterung gilt im
ganzen Land eine Trockenheitswarnung der Stufe 4. Das
Trockenheitsbulletin wird jeweils donnerstags um 17:00 Uhr
aktualisiert und ist auf dem Portal
https://www.trockenheit.admin.ch/de abrufbar.
Verschiedene Modelle deuten darauf hin, dass die Temperaturen bis
Mitte der kommenden Woche möglicherweise wieder den Schwellenwert
für die Stufe 4 überschreiten werden.
Angesichts der aktuellen Daten besteht auch hinsichtlich dem Ende
der Hitzewelle noch eine grosse Unsicherheit.