Ein kleines Höhentief über Frankreich führt etwas feuchtere und
etwas weniger heisse Luft in die Westalpen und begünstigt vor allem
in den Alpen die Gewitteraktivität. Ab Mittwoch befindet sich die
Schweiz zunehmend im Einflussbereich eines Hochdruckgebiets mit
einer Luftmasse subtropischen Ursprungs. Die Temperaturen nördlich
der Alpen steigen in der Folge an.
Am Montag, den 10. August, wurden auf der Alpenordseite
Höchsttemperaturen zwischen 31 und 35 Grad gemessen, südlich der
Alpen lagen die Höchstwerte zwischen 33 und 36 Grad. Im Rheintal
sorgten abendliche Gewitter für eine vorübergehende Abkühlung.
Die Tiefsttemperaturen lagen zwischen 16 und 23 Grad.
Die Höchsttemperaturen der kommenden Tage werden landesweit zwischen
32 und 36 Grad liegen, wobei die höchsten Werte für die zweite
Wochenhälfte erwartet werden.
Die Tiefsttemperaturen in den tieferen Lagen liegen im Süden
zwischen 19 und 23 Grad, im Norden zwischen 16 und 21 Grad. Während
den heissesten Stunden des Tages wird die relative Luftfeuchtigkeit
Werte zwischen 20 und 45 % erreichen, wobei die höchsten Werte im
Süden zu verzeichnen sein werden.
Die Tiefsttemperaturen in den städtischen Gebieten liegen um einige
Grad höher als die oben genannten Werte, da die nächtliche Abkühlung
dort langsamer und weniger ausgeprägt verläuft als in den
umliegenden Regionen.
Aufgrund der anhaltend heissen und trockenen Witterung gilt im
ganzen Land eine Trockenheitswarnung der Stufe 4. Das
Trockenheitsbulletin wird jeweils donnerstags um 17:00 Uhr
aktualisiert und ist auf dem Portal
https://www.trockenheit.admin.ch/de abrufbar.
Ab Mittwoch oder Donnerstag könnten die Kriterien für eine
Hitzewarnung der Stufe 3 auch in den restlichen Regionen auf der
Alpennordseite erfüllt sein. Daher ist eine Ausweitung der Warnung
auf alle Regionen in den Niederungen wahrscheinlich.
Ab Donnerstag ist in der Nordwestschweiz eine Anhebung auf die Stufe
4 nicht ausgeschlossen.
Der Endzeitpunkt der Hitzewelle ist noch unsicher. Nach den
aktuellen Daten dürfte die Hitzewelle in der ganzen Schweiz
wahrscheinlich spätestens am Montag zu Ende gehen.