Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet, das sich vom Atlantik bis in den
Alpenraum erstreckt, sorgt bis am Mittwochabend für weitgehend
stabile Wetterbedingungen. In der Folge stellt sich im Alpenraum
eine kräftige Südwestströmung ein, welche feuchtere, weniger heisse
und instabile Luft zur Schweiz führt.
Gestern, am Montag den 17. August, wurden auf der Alpensüdseite
Höchsttemperaturen zwischen 28 und 31 Grad gemessen. Die
Tiefsttemperaturen lagen bei rund 18 Grad. Dabei wurden die
Schwellenwerte für eine Hitzewelle vorübergehend nicht mehr ganz
erreicht.
Bis Mittwoch, 19. August, verbleibt die Alpensüdseite im Zustrom von
sehr warmer Luft aus Westen, bevor eine neue Störung in der Nacht
auf Donnerstag die Hitzewelle beendet.
Dabei werden bis am Mittwoch die Schwellenwerte für eine Hitzewelle
gebietsweise erreicht. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 30 und
33 Grad, die Tiefsttemperaturen zwischen 17 und 21 Grad. In den
städtischen Gebieten werden die Tiefsttemperaturen in der Nacht um
einige Grad höher liegen als die oben erwähnten Temperaturen. Die
nächtliche Abkühlung verläuft hier langsamer und weniger ausgeprägt
als in den umliegenden Regionen. Während den heissesten Stunden des
Tages liegt die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 20 und 40
%.
Aufgrund der anhaltend heissen und trockenen Witterung gilt im
ganzen Land eine Trockenheitswarnung der Stufe 4. Das
Trockenheitsbulletin wird jeweils donnerstags um 17:00 Uhr
aktualisiert und ist auf dem Portal
https://www.trockenheit.admin.ch/de abrufbar.
Die anhaltende Hitzewelle lässt allmählich nach, so dass die
Schwellenwerte lokal nicht mehr oder nur noch knapp erreicht werden.